Wildunfälle in Hardheim häufen sich

Hardheim. Anfang der 2000er kam ihr letztes Rehkitz auf die Welt und lebt bis heute an Ort und Stelle. Die Rote Au zeichnet sich vorallem durch ihre Integrationsprojekte und die Toleranz gegenüber anderen Rassen aus. Vorallem Familie Rebusch gilt als sehr integriert in der Hardheimer Gesellschaft. Das Rehkitz besuchte einer der Hardheimer Schulen und aktuell das ZGB in Buchen. Letztgenannte kümmerten sich um ein Bus Ticket, damit der Nachtaktive Bürger zu seiner Zeit Futter suchen kann und nicht in die Schule hoppeln muss. Für die Busfahrer ist es mittlerweile Alltag, dass ein Reh den Bus benutzt. So sagt Manni (Busfahrer) im Interview mit uns: "Ja, anfangs war ich skeptisch, weil ich Angst hatte, Fahrgäste konnten einen Wildunfall im Bus bauen oder denken ich tranportiere das Opfer eines solchen mit. Aber mittlerweile ist es für mich Alltag. Er hat seine Freunde, einen Autisten und einen übertrieben Fetten, die mit ihm meistens in einem unserer ergonomisch geformten Sitze Platz nehmen". Vielleicht sollte die VRN an dieser Stelle mal daran denken, die Sitze nicht nur für Menschen ergonomisch zu formen.


Auch in seiner Freizeit ist das Rehkitz, auch bekannt als Rebusch, Tretbot, Macbusch, Flixbusch oder Tretbusch, gut integriert. Seit einigen Jahren besucht es die Musikschule Hardheim und spielt Klavier. "Anfangs war es schwer für mich, seine Hufe zu schnitzen bis sie an die Klaviatur angepasst waren. Doch wer keine Herausforderungen annimt, wird nie etwas erreichen.", so Frau Schmidt, Rebusch' Lehrerin. Hardheim und Bürgermeister Volker Rohm setzen dabei klar auf Integrationspolitik, an der wir uns ein Beispiel nehmen sollten.

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